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Käse-News: LIdl beteuert Unschuld
letzte Aktualisierung am 17.05.10 um 12:37 Uhr
17.05.10 um 12:37 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Heilbronn ermittelt gegen den Lebensmittel-Discounter Lidl wegen des Umgangs mit einem von ihm verkauften, mit Listerien verseuchten Käse. Die Behörde prüfe, ob die Neckarsulmer Firma gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch verstoßen habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Wochenende und bestätigte einen Bericht des Magazins "Der Spiegel".
Die Handelskette hatte am 23. Januar Harzer Käse der österreichischen Firma Prolactal zurückgerufen und den Rückruf später erneuert. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hatte Lidl vorgeworfen, die Kunden zu spät informiert zu haben. Nach Darstellung von Lidl wurde bereits im Januar vor dem Verzehr des Käses gewarnt. Die Risikogruppen seien genannt worden. Die mit dem Verzehr möglicherweise verbundenen Risiken seien in diesem Produktrückruf erwähnt worden.
Listerien sind Bakterien, die beim Menschen schwere Infektionen auslösen können. Normalerweise werden sie durch Pasteurisierung vernichtet. Sie können sich vermehren, wenn befallene Lebensmittel eingefroren werden. Die Bakterien können bei Kranken, Geschwächten, Schwangeren oder Neugeborenen lebensbedrohlich werden. Siehe auch: http://www.kaeseweb.de/forum/t643/Tote-durch-Listerienbefall
Der Beitrag wurde am 17.05.10 um 12:39 Uhr bearbeitet.
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