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Verbraucherfragen: Woran erkenne ich ob die Rinde essbar ist?
letzte Aktualisierung am 21.06.10 um 11:34 Uhr
17.06.10 um 19:33 Uhr
Ich möchte meiner Freundin eine Käseplatte zum Geburtstag schenken, würde aber gerne selbst wissen woran ich Käsesorten mit essbarer Rinde erkennen kann wie z.b. Most-,Wein-, Bierkäse
18.06.10 um 16:03 Uhr
Auf diese Frage antwortet Herr Stemmer, Käseexperte der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM): Käseliebhaber können bedenkenlos ihren Blauschimmelkäse, Romadur oder Brie genießen, denn bei Käsesorten mit einer Oberfläche von Edelschimmel oder Schmiere kann die Rinde mitgegessen werden und trägt meist noch zum besonderen Aroma des Käses bei. Die Rinde von Hartkäse, wie beispielsweise dem Allgäuer Bergkäse, entsteht bei der Reifung. Lagerung und Salz bewirken, dass die Rinde so hart wird, dass sie nicht mehr gegessen werden kann. Schnittkäse oder halbfester Schnittkäse ist häufig, aber nicht immer, mit Paraffinen, Wachs oder Kunststoff überzogen. Diese künstliche Rinde ist nicht genießbar und muss vor dem Verzehr entfernt werden. Ist der Käse mit Natamycin (E 235), einem Schimmelschutzmittel behandelt, sollte die Rinde ebenfalls abgeschnitten werden. Da Natamycin kennzeichnungspflichtig ist, kann der Verbraucher dies leicht erkennen.
21.06.10 um 11:34 Uhr
Ob die Rinde essbar ist oder nicht, verrät meist schon die Verpackung bzw. die Fachverkäuferin an der Bedienungstheke. Die nicht essbaren Rinden, die einen Kunststoffüberzug haben, sind entsprechend gekennzeichnet.
Redaktion KÄSE-THEKE
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