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Käse-News: Käse aus Bulgarien
letzte Aktualisierung am 09.01.12 um 19:50 Uhr
09.01.12 um 19:50 Uhr
Die beiden bulgarischen Käsesorten "Sirene" und "Kaschkaval" überzeugen nicht nur durch ihren einzigartigen Geschmack, sondern erzählen gleichzeitig die Geschichte einer langen Tradition: Vor etwa 5.000 Jahren bewohnten thrakische Stämme das heutige Bulgarien. Damals war der Käse für die Thraker eines der wichtigsten Nahrungsmittel und seine Herstellung galt als wahre Kunst. Sirene ist ein weißer Salzlakenkäse aus Kuh-, Schafs- oder Ziegenmilch, den bulgarische Bauern zunächst nur
zur Selbstversorgung herstellten. Heute ist er mit seinem sanften Geschmack und seiner körnigen Struktur nicht nur ein sehr beliebter Tafelkäse, sondern wird vor allem auch zum Verfeinern von Salaten und anderen Speisen verwendet.
Kaschkaval beschreibt einen gelben Hartkäse, der in Bulgarien traditionell aus Kuh- oder Schafsmilch hergestellt wird. Man sagt, dass der Name sich vom ital. "Caciocavallo" (cacio = Käse und cavallo = Pferd) ableitet. Über die tatsächliche Herkunft des Namens ist man sich jedoch nie ganz einig geworden: Einige glauben, dass der Käse links und rechts wie Satteltaschen auf den Rücken der Pferde befestigt wurde, um dort zu reifen. Andere gehen davon aus, dass damals Pferdeblasen als Behältnisse zum Trocknen des Käses verwendet wurden. Kaschkaval unterscheidet sich durch seine dichte, geschmeidige Konsistenz (ohne Löcher) und seinen kräftigen Geschmack sehr stark von anderen europäischen Gelbkäsesorten.
Mehr Informationen zu Kaschkaval und Sirene: www.european-dairy.com
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